karoclub60 eisenstadt damals fuhr man mit hut kopie

 

Damals fuhr man mit Hut.......

 

 

 

KARO Club-Österreich

 

 

Der KARO, der Messerschmitt Kabinenroller, entstand aus einer Entwicklungsreihe von Kleinfahrzeugen, die Fritz Fend seit Ende des Krieges in Rosenheim geschaffen hatte. Seit 1952 beteiligte sich Willy Messerschmitt an der Fertigung des KARO 175 ccm, dessen Herstellung in die leer stehenden Hallen in Regensburg, die zuvor den Messerschmitt-Flugzeugwerken gedient hatten, verlegt wurde. Bald entstanden der KARO 200 ccm und schließlich der TG 500, der Tiger, der diese Bezeichnung nicht tragen durfte, weil sie anderweitig geschützt worden war. Der FMR TG 500 blieb aber weiterhin im Besitz seiner ursprünglichen Benennung.

 

 

Der KARO-Club Österreich wurde im Jahre 1960 als Interessengemeinschaft von Messerschmittfahrern gegründet, ein Jahr, nachdem N.G. Mylius im  KARO 200 Staatsmeister im Wertungssport  geworden war, in einer Klasse, in der die Puchgespanne bisher eindeutig dominiert hatten.

 

 

Einige KAROS versuchten nun, den Spuren, die N.G. Mylius gelegt hatte, zu folgen, erzielten auch  noch bemerkenswerte Ergebnisse, bis im Jahr 1964 die Herstellung der KAROS  ein Ende fand. Und von dem TG 500, der von 1958 bis 1961 in Produktion stand, war hierzulande trotz der sensationellen sportlichen Erfolge, die NG  Mylius 1960 im Tiger errang, erst zwei Jahre später ein einziger verkauft

 

worden.

 

 

Da dem Messerschmitt  Kabinenroller  in Österreich kein durchschlagender Verkaufserfolg beschieden war, blieb die Mitgliedschaft im Club nicht lange Messerschmittfahrern alleine vorbehalten. Schon im Jahre 1961 vertrat der Club auch die Interessen der Kabinenroller und Rollerfahrer anderer Fabrikate und drei Jahre später fanden auch Kleinwagenfahrer, ohne markengebunden zu sein, Aufnahme im Club.

 

 

Als Kurt Tesar, der dem Club von Beginn an angehörte, bald auch die Obmannsrolle übernahm, gelang es ihm, den Club auch über den Zeitraum, als das Interesse an Kleinfahrzeugen zu erlahmen begann, am Leben zu erhalten. Mit Bowling, Slotracing und touristischen Aktivitäten schuf er ein Ersatzprogramm, das geeignet war, dem Club einen Kern von Stammmitgliedern zu sichern. Erst in der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre setzte das Aufkeimen der Veteranenpflege neue Impulse. Früh fand der Club, dem Beispiel Kurt Tesars nachahmend, mit einigen Unentwegten den Zugang zum Veteranensport. Die Kleinen, nunmehr zu Oldtimern geworden, waren mit einem Schlag wieder attraktiv.

 

 

Nach Kurt Tesars frühem Tod, der 1987 völlig unerwartet erfolgte, traten Andere an seine Stelle und leiteten den Club in seinem Sinne weiter. Zwei Veranstaltungen, eine im Frühjahr, eine im Herbst, tragen noch immer seine Handschrift.

 

 

Der Club zählt heute ca 45 Mitglieder, gibt jährlich viermal die Club-Zeitschrift heraus und hebt einen Mitgliedsbeitrag von Euro 30.-- pro Jahr ein. Mitglieder in anderen europäischen Staaten verleihen dem Club ein überregionales Gepräge. Obwohl das Clubemblem in Erinnerung an die Ausgangssituation vor 50 Jahren immer noch den Messerschmitt-KARO als Zentralgestalt zeigt, ist auch heute jeder, der an zwei-, drei- und vierrädrigen Kleinfahrzeugen Interesse hat, als Clubmitglied willkommen.

 

Im Besitz der Clubmitglieder befinden sich derzeit mehr als 350 Fahrzeuge - der Vorteil von Kleinfahrzeugen....

 

 

Die Clubabende finden jeden dritten Mittwoch im Monat  ab ca 19:00 statt.

 

Die Lokaladresse ist auf der Seite "Veranstaltungen" zu finden - sie wechselt leider manchmal!

 

 

 

Die Clubanschrift lautet derzeit wie folgt :

 

KARO Club Österreich, gegr. 1960, c/o Hans Radl,  2345 Brunn/Geb., Heinrich-Waggerlweg 11

 

Als direkter Ansprechpartner steht Ihnen gerne der Obmann Werner Heidrich in 2752 Wöllersdorf, A. Steurergasse 3 unter

 

Tel. 0664-316 66 71 zur Verfügung - oder Sie erreichen uns per Mail direkt von dieser Website!

 

 

 

 

 

Verfasst von Hans Friessnig